Psychologische Praxis Rau in 1060 Wien

Traumabehandlung

Ein psychisches Trauma ist eine seelische Verletzung, die durch einschneidende Erfahrungen entsteht, welche ohne Unterstützung von außen nicht verarbeitet werden kann (z. B. Unfall, plötzlicher Verlust eines Menschen, körperliche und seelische Gewalt). Dadurch entstehen körperliche und seelische Beschwerden, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen können. Die Traumabehandlung unterstützt Sie bei der Verarbeitung der traumatisierenden Erlebnisse und hilft Ihnen so, wieder zu mehr Lebensfreude zu finden!

Hilfe bei Traumafolgesymptomen und Traumafolgestörungen

Traumafolgesymptome sind normale Reaktionen auf extremen Stress und ein Versuch von Seele und Körper, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Halten die Beschwerden länger als einen Monat an, wird von einer posttraumatischen Belastungsstörung gesprochen. Betroffene leiden dann über längere Zeit an typischen Symptomen wie heftigen Erinnerungen, Angst, Vermeidung von Situationen oder Gedanken, die an das Trauma erinnern und einer Übererregung der Sinne und des Körpers. Daneben gibt es noch andere Traumafolgestörungen wie Belastungsreaktionen, Anpassungsstörungen, andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung, dissoziative Störungen und Somatisierungsstörungen.

Traumaspezifische Behandlung

Die psychologische Traumabehandlung hilft Ihnen dabei, die eigenen Ressourcen zu stärken und das Trauma zu verarbeiten. Dabei kommen verhaltenstherapeutische Methoden, psychodynamisch imaginative Verfahren oder EMDR zum Einsatz. 

Die Behandlung gliedert sich in 3 Abschnitte:

  • Stabilisierung In dieser Phase wird äußere Sicherheit hergestellt, sodass es nicht zu weiteren Traumatisierungen kommen kann. Außerdem werden Techniken erlernt, die der Gefühlsregulation und der Herstellung eines Gefühls innerer Sicherheit dienen.

  • Traumadurcharbeitung Die Traumabearbeitung ermöglicht es, die krisenhaften Erfahrungen so zu verarbeiten, dass die belastenden Erinnerungen zwar bleiben, aber keine überschießenden Gefühle oder andere Symptome mehr die körperliche und seelische Befindlichkeit beeinträchtigen.

  • Integration und Trauerarbeit In dieser Phase geht es darum, die eigene Geschichte anzunehmen und zu integrieren, wobei oftmals die Trauer über das, was geschehen ist, Raum bekommt. Darüber hinaus ist es wichtig, den Neubeginn im Alltag zu unterstützen.